Madonna unglücklich mit ihren Oma Händen
Juli 5, 2010
Dass die Pop-Ikone Madonna immer schon viel Wert auf ihr jugendliches Aussehen und Fitness gelegt hat ist bekannt. Dementsprechend liess sie sich auch diverse Schönheitsbehandlungen unterziehen, um mit 50 noch wie 30 zu wirken. Nun hat sie eine neue Problemzone an ihrem Körper gefunden, ihre Hände. Sie meint Ihre Hände passen zu einer alten Dame, aber doch nicht zu ihr. Nun soll auch dieses lästige “Problem” bekämpft werden: Angeblich möchte der alternde Pop-Star ihre Hände mit Botox behandeln, bzw. verjüngen lassen.
Dabei helfen soll ihr langjähriger Dermatologe Dr. Frederic Brandt. „Dank Dr. Brandt hat Madonna ein jugendliches Gesicht, er hat wahre Wunder vollbracht.” Mittels der sogenannten Sklerotherapiesollen Madonnes Hände wieder auf jung getrimmt werden . Das Verfahren wird u.a. auch bei der Behandlung von Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt. Außerdem wird das Anti-Faltenmittel Botox, zum Einsatz kommen. Bis dahin versteckt Madonna ihre Hände in Handschuhen oder Hosentaschen.
Einmal mehr stellt sich die Frage, wieso können oder dürfen Popstars nicht in würde altern, sondern wollen auch noch mit 50 ein 20 Jahre jüngeres Aussehen haben. Soetwas verstärkt doch nur den Jugendwahn und läßt Menschen hoffen, nie alt werden zu müssen. Ich finde es extrem schade, da besonders Weltstars wie Madonna für viele Menschen ein Vorbild ist. Leider in diesem Falle ein schlechtes.
Schönheits-OP verpfuscht?
Juni 29, 2010
Neulich fand ich folgende Werbung eines Versicherungsunternehmens. Da waren die Kreativen der Werbeagentur mal wirklich krativ. Viel Spaß beim schauen.
PS: wenn Versicherungen schon extra Kampagnen für geschädigte Patienten schalten kann man erahnen, wieviel Schönheits-OPs die nicht ganz gewünschten Ergebnisse erzielen. Sonst würden die Versicherer da ja keinen lukrativen Markt drin sehen.
Silikon Award - China wählt Miss Schönheits-OP
Mai 25, 2010
Gerade stolperte ich über einen Bericht, in dem zu lesen ist, dass in China die erste Miss Wahl abgehalten wurde, für die nur Frauen mit Schönheits-OPs zugelassen wurden. Passenderweise war der Titel der Veranstaltung “Wahl der Miss Plastic Surgery”. Voraussetzung zur Teilnahme war der ärztliche Nachweis, dass die Operationen vor dem 29. Mai vorgenommen sein mussten und - das finde ich das eigentlich Bemerkenswerteste, dass die die Schönheit wirklich nicht natürlich ist sondern der bzw. den Schönheitsoperationen zu verdanken ist.
Gewonnen hat eine 22 Jährige aus der Provinz Jilin. Was der erste Preis war, stand leider nicht dabei. Vielleicht einen Gutschein für eine Bauchstraffung beim Arzt des Vertrauens. Immerhin, nicht nur junge Damen nahmen am Contest teil. Die Älteste im Bewerberfeld war Liu Yulan mit 62 Jahren.
Zu erwähnen bliebe noch, dass sich die Kandidatin mit den Meisten OPs 13 Mal unters Messer legte und die arme 18 jährige Yang Yuan vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde. Ihr Aussehen war zu künstlich.
Ich bin ja gespannt, wenn wir soetwas auch bei uns in Europa sehen werden. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit. Hoffentlich einer noch recht langen…
Quelle: krone.at
Misslungene Schönheits-OP kann als Körperverletzung gelten
Mai 4, 2010
Eine misslungene Schönheitsoperation kann als ein tätlicher Angriff gewertet werden. So entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel und erkannte eine 55-jährigen Frau aus Aachen, die sich mehrfach ihr überschüssiges Fett absaugen ließ, damit offiziell als Gewaltopfer an.
Die Frau ließ sich im Jahr 2000 zweimal von ihrem Gynäkologen Fett absaugen. Da der Arzt, der diesen Eingriff vornahm, keine Befähigung zur Fettabsaugung hatte, kam es bei der Patientin zu heftigen Komplikationen und musste daher im Krankenhaus einer Notbehandlung unterzogen werden. Passieren konnte der schwere Zwischenfall, da der Arzt die Risiken, die sich aus den zahlreichen Vorerkrankungen der Frau ergaben und die sogar bis zum Tod hätten führen können, verschwiegen hatte. Er befürchtete, die Frau könnte sonst von der Fettabsaugung absehen und ihm so das Geschäft entgehen.
Deutschlands oberste Sozialrichter befanden nun zum ersten Mal, dass unter bestimmten Umständen auch ärztliche Kunstfehler zu «vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffen» zu zählen sind und die Frau damit als Gewaltopfer gelten kann. “Ein Patient wird dann zum Gewaltopfer, wenn ein Eingriff aus der Sicht eines verständigen Dritten in keiner Weise dem Wohle des Patienten dient”, sagte Senatsvorsitzender Helge Loytved. Das sei in diesem Fall gegeben, weil der Arzt seine finanziellen Interessen über die Gesundheit der Klägerin gestellt habe. (Quelle: AZ-Web.de)
Mehr über mögliche Risiken bei Schönheits-OPs finden Sie hier: schönheitskorrekturen.eu
Arzt warnt vor Folgen von Schönheits OPs
April 9, 2010
Heute fand ich einen wirklich lesenswerten Artikel, in dem ein Schönheitschirurg über Sinn und Unsinn von Schönheitsoperationen berichtet. Hier ein paar nette Auszüge:
… Aber in Deutschland gibt man auf mit 40 und sagt: Is’ halt so.“
Wer findet sich nicht damit ab und kommt zu Ihnen?
„Von der Sekretärin, die endlich wieder einen Bikini tragen will und in Raten zahlt, bis zur Millionärs-Gattin, die nicht aus dem Leim laufen soll und will und alles crisp hält, um der Erwartung des Mannes zu entsprechen, der die Kohle hat.“
Wer kommt zu Ihnen?
„Eine Woche vor dem roten Teppich und das Abendkleid passt nicht? Fett weg mit Ultraschall. Zwei Kleidergrößen abschmelzen? In sechs Wochen mit Hormonen und Ernährungsumstellung. Falten weg? Botox und Filler, alles unauffällig und schmerzfrei.“
Wenn das Kleid dann aber immer noch nicht sitzt?
„Frischhaltefolie um die Taille, doppelt klebendes Teppichband unter die Brüste.“
Selten so etwas ehrliches zum Thema Schönheitschirurgie gelesen.
Den ganzen Artikel ist hier zu finden: www.bz-berlin.de
“Miss Argentinien 1994″ verstirbt nach Schönheitsoperation
Dezember 3, 2009
Solange Magnano, Miss Argentinien 1994, ist nach einer Schönheitsoperation verstorben. Aus der Presse ist zu entnehmen, dass sie 38-jährige bereits am Sonntag in einem Krankenhaus starb, nachdem sie 72 Stunden mit dem Tod gerungen hatte.
Solange Magnano war aus der Provinz Cordoba, nach Buenos Aires gereist um sich dort einer kosmetischen Behandlung ihres Gesäßes zu unterziehen. Dabei liess sie sich eine Polymethylmethacrylat-Injektionen in den Po spritzen, um ihre Cellulite zu bekämpfen. Laut offiziellen Quellen trat während der Behandlung eine Lungenembolie auf, an der das Modell letztendlich starb.
Juan Carlos Seiler, ehemaliger Präsident der Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie erklärte dazu, dass eine Behandlung mit Polymethylmethacrylat stets mit Risiken verbunden sei.
In Südamerika ist Schönheitschirurgie zwar genaus normal wie sich bei uns in Mitteleuropa für einen gesunden Taint unter die Höhensonne zu legen. Was mich an dieser Nachricht nachdenklich machte war die Tatsache, dass sich ehemalige Schönheitsköniginnen unaussprechliche chemische Substanzen spritzen lassen, weil sie Cellulite haben. Wie ist die Schönheistkönigin geworden, musste man 1994 in Argentinien noch nicht mit Bikini oder Badeanzug über den Laufsteg stelzen?
Immer mehr Männer entdecken die Schönheitschirurgie
September 7, 2009
Vor kurzem war zu lesen, dass Schönheitsoperationen bei Männern längst kein Tabuthema mehr sind. Immer mehr Männer gehen zum Schönheitschirurgen. Vor allem wegen ihrer Falten und Brüste, also, wegen eigentlich den gleichen Problemzonen, die Frauen eigentlich auch haben.
In Deutschland ist es noch nicht bekannt, dass sich immer mehr Männer unters Messer der Schönheitschirurgen legen. Allein um 44 Prozent sollen bei Männern die Behandlungen mit Botulinumtoxin im Vergleich zum Vorjahr zugelegt haben.
Männer störe vor allem die sogenannte Zornesfalte, die das Gesicht oft alt und vergrämt aussehen lasse. Aber auch Brustverkleinerungen würden häufig verlangt. Die sogenannte Gynäkomastie (besser bekannt als Biertitten) kommt häufig bei Übergewichtigen Männrn vor. Die Zahl dieser Operationen haben sich nahezu verdoppelt. Mit Interesse konnte ich lesen, dass ein Grund dafür unter anderem das unkontrollierte Doping im Amateursportbereich sei, das je nach Zusammensetzung des Mittels bei Männern Brustwachstum auslösen könne. Wie weit muss der Schönheitswahn einer Gesellschaft gediehen sein, wenn gesunde Menschen wegen eines attraktiveren Äußeren sich freiwillig medikamentieren und mit Hormonen behandeln.
In dem Artikel war auch zu lesen, dass Mann vor einem schönheitschirurgischen Eingriff das Fachgebiet des Arztes zu prüfen solle. Da nicht selten fachfremde Ärzte Operationen an Körperteilen vornähmen, die nicht zu ihrem Fachgebiet gehören. Immer noch - trotz eindeutiger Gerichtsurteile - nähmen zum Beispiel Zahnärzte Faltenbehandlungen im Gesicht vor.
Immerhin, wir Europäer/innen machen dem großen Bruden aus den USA nicht alles nach wie der Vergleich mit den Zahlen in den USA zeige. “Dort liegt bei den chirurgischen Eingriffen die Brustvergrößerung an erster Stelle”, sagt GÄCD-Generalsekretär Matthias Gensior.
In Deutschland steht man dagegen mehr auf Hochtechnologie. Laserchirurgische Eingriffe im Gesicht sind bei uns am gefragtesten, gefolgt von Fettabsaugungen und Lidplastiken. Der Trend der Männer, sich für ein jüngeres und dynamischeres Äußeres wird die Schönheitsindustrie bestimmt mit großem Interesse und Freude registrieren. Und ich denke mir, in nicht mehr all zu langer Zukunft werden wir alle gleich jung, schön und geklont über den Erdball wandern. Wie langweilig wird es dann sein, nachmittags in der Sonne eines Straßencafés zu sitzen und den Menschen hinterher zu schauen…
Ärzte sehen zunehmende Genital-OPs mit Sorge
Juli 16, 2009
Lange schien es, als ob Schönheitsoperationen im Schambereich eher ein Randbereich der plastischen Chrirugie für Menschen mit exotischen Ideen sei. Aber scheinbar hat sich das Verschönern des Genitalbereichs auch einem breiterem Publikum erschlossen. So ist zu lesen, dass die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) b mit großer Besorgnis die wachsende Anzahl von Operationen im Genitalbereich beobachte.
Die Nachfrage von Frauen nach kosmetischen Genital-OPs, die also ohne medizinischer Notwendigkeit unterzogen werden, zielt häufig auf die Verkleinerung oder Vergrößerung der Schamlippen sowie die Vergrößerung des G-Punktes. In den USA ist das Thema schon so etabliert, dass die vielen Operationen im Intimbereich bereits viele Chirurgen und Chirurginnen ihr Auskommen sichern. Und nun kommt wie so vieles eben auch dieser Trend wie so viel Dinge auch nach Deutschland.
Auslöser sei der derzeit stark ausgeprägte Trend zur Intimrasur der die Nachfrage nach Genital-Ops so ansteigen lasse. Die weiblichen Genitalien würden durch die Intimrasur sichtbarer. Die Folge ist, dass sich nun auch im Schambereich ein Schönheitsideal entwickelt. Anbieter von sogenannten „Vaginalverjüngungsoperationen“ versprächen ein besseres Sexleben.
Experten warnen jedoch davor, dass es noch keine Rikoeinschätzungen und Komplikationsraten für diese Art von OPs gibt und diese teilweise sogar verharmlost werden. Hinzu komme, dass es keine wissenschaftlichen Daten gibt, die nachweisen, dass die Eingriffe zu anhaltender psychischer oder funktioneller Besserung führen. Dagegen müsse man mit Entzündungen, Narbenbildungen oder Nervenstörungen mit verringerter sexueller Empfindlichkeit rechnen, wenn der Eingriff Komplikationen mache.
Kritische plastische Chirurgen weisen deshalb auch darauf hin, dass beim ärztlichen Aufklärungsgespräch eine Psychologin oder Psychiaterin hinzugezogen werden sollte, da neben ästhetischen Motiven bei den Patientinnen auch psychische Störungen oder mangelnde Informationen das Verlangen einer Schönheits-OP im Genitalbreich sein können.
Leider berichtet der Artikel nichts über männliche Genitalverschönerungen. Ich glaube es liegt einfach nur daran, dass sich Männer - zumindest noch - keine Gedanken über die Optik ihres Prinzen machen. Was eigentlich erstaunen sollte, denn mir werden bestimmt auch die Leser des starken Geschlechts zustimmen, dass das männliche Geschlechtsorgan egal wie auch immer hindrapiert, nicht so ästhetisch ist wie eine weibliche Vulva.
Versicherungsschutz für verpfuschte Schönheits-OP
Juni 23, 2009
Jährlich unterziehen sich rund 700 000 Menschen in Deutschland einem kosmetischen Eingriff. Und wie bei jeder Operation können auch hier unerwünschte Komplikationen oder Krankheiten auftreten, die für dem Patienten neben der körperlichen auch finanzielle Unannehmlichkeiten bescheren können. Denn die gesetzlichen Krankenkassen dürfen Patienten zur Beteiligung an den Kosten bis zu 50 Prozent heranziehen. Es soll schon Fälle gegeben haben, bei denen die Komplikationen Kosten in Höhe von mehreren Zehntausend Euro für den Patienten zugekommen sind. Zudem plant die Politik, Folgekrankheiten nach einer kosmetischen Operation aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen.
Hier hat sich nun die Klinik des Bonner Universitätsklinikums etwas ausgedacht, das bestimmt bald Schule machen wird. Sie ist die erste Klinik, die einen Versicherungsschutz bei Komplikationen nach einer kosmetischen Operation anbietet. Der Versicherungsbetrag liegt je nach Eingriff und Risiko bei einer Fettabsaugung zwischen 80 und 100 Euro. Voraussetzung für das Wirksamwerden des Versicherungsschutzes ist, dass die OP von einem qualifizierten Facharzt durchgeführt wird. Nicht abgesichert sind in der Versicherung Korrekturen von kosmetisch unbefriedigenden Ergebnissen. Interessant finde ich zudem, dass fast jede plastische Behandlung versichert wird, Brustvergrößerungen allerdings nicht dazu gehören und das, wo diese OP zu den Schönheitsoperationen überaupt zählt (Quelle: mediassure.de). Ich denke daran läßt sich erkennen, wie gefährlich so eine Operation sein kann. Denn wären die Risiken nicht so hoch, gäbe es bestimmt auch hierfür einen Versicherungsschutz, denn eine Versicherung möchte ja mit ihrem Produkten Geld verdienen und vergibt demnach nur da einen Versicherungsschutz, wo sie das Ausfallrisiko als negativ einschätzt. Vielleicht sollten das all die Frauen mal in ihre Überlegeungen, sich einer Brustvergrößerung unterziehen zu lassen, einbeziehen.
Es gibt nicht den idealen Busen
Juni 12, 2009
Es gibt viele Formen, mit denen weibliche Brüste verglichen werden. Sie sind rund und knackig wie ein Apfel oder zum anknabbern süß in der Bananenform. Ein schönes Dekoltee und schöne, wohlgeformte Brüste sind trotz magerer, androgyner Models, die uns Modedesigner und Medien als Schönheitsideal des neuen Jahrtausends verkaufen wollen, immer noch eines der wichtigsten weiblichen Merkmale. Ein Hersteller für Brustimplantate hat nun mittels einer Studie erfragt, wie der ideale Busen aussieht. Read the rest of this entry »